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MUSEUM FÜR UNTERWASSER-ARCHÄOLOGIE
Der zur Zeit bedeutendste Fund ist das Gellenwrack von 1340. Erhalten ist die Steuerbordseite einer Hansekogge, die aus Öland (Schweden) kommend vor der Insel Hiddensee scheiterte. Sie hatte Kalksteinplatten geladen, ein begehrter Fußbodenbelag für die Kirchen und reichen Häuser Stralsunds. Die Kogge ist hinsichtlich ihrer Bauart einzigartig, denn sie vereint baltische und mediterrane Handwerkstraditionen. Von großer historischer Bedeutung ist auch das Boot II aus Ralswiek (Rügen), das in der Forschung als Referenzobjekt für den slawischen Schiffsbau gilt.
Es wurde um 995 n. Chr. gebaut. Nachdem die Planken und Spanten vier Jahre lang im Konservierungsbad lagen, wurden sie nun zur Restaurierung hergerichtet. Das komplette Boot wird derzeit in der Museumswerkstatt vor den Augen der Besucher wieder aufgebaut. Im slawischen Freilichtmuseum Großraden sind zwei Nachbauten unseres Bootes zu bewundern, mit denen auch gefahren werden kann. Vom Streit der Menschen zeugen die Schädel der beiden Männer, die an der Warnow erschlagen wurden.
Kinder und spielfreudige Erwachsene können sich in unseren Spielboot "Hoppetosse" und an der Knotenbank erholen oder einfach einen der schönsten Blicke über den Sassnitzer Hafen und die Ostsee genießen. Ferngläser werden kostenlos verliehen. Aufgabe Das Museum für Unterwasserarchäologie ist eine Landeseinrichtung und gehört zum Landesamt für Bodendenkmalpflege, dessen Aufgabe der Schutz des kulturellen Erbes ist. Mit insgesamt 1700 km Küstenlinie besitzt Mecklenburg-Vorpommern ein unschätzbares historisches Archiv für das Leben des Menschen am und auf dem Wasser von der Steinzeit bis heute. Auf dem Wasser werden Güter befördert. An ihm bilden sich wichtige Handelsorte. Es überflutet Siedlungen. In ihm versinken Schiffe.
Archäologen führen in diesem Element Ausgrabungen durch und fördern Vergangenheit zutage. Unsere Geschichte und die archäologischen Arbeitsweisen den Besuchern zu vermitteln sowie die Kulturgüter zu bewahren, sind die vornehmsten Aufgaben des Museums. Museumsbau Das Gebäude ist eine denkmalgeschützte Stahlkonstruktion, die zwischen zwei seitlichen Fährbetten auf Stelzen schwebt und deren durchgängig verglaste Seitenfront einen der schönsten Blicke auf den Sassnitzer Hafen und die Ostsee bietet. Seit Ende der 50er Jahre diente es der DFO als Anleger für die Fähren nach Schweden und Dänemark. Züge, LKWs, PKWs und Personen wurden hier abgefertigt. Nach der Verlagerung des Fährhafens nach Mukran wurde 1999 das Museum eröffnet. Grundstücks- und Gebäudeeigener sind die SCANDLINES, die auch in der Ausstellung mit einer Darstellung der Geschichte des Fährverkehrs präsent sind. . Diese
Web-Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des Museums für
Unterwasserarchäologie Sassnitz erstellt:
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