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Urlaub an der Ostsee auf der Insel Rügen Kreidefelsen-Tipp: Auf keinen Fall auf den Kletterspuren der alten Rüganer um den Königstitel kämpfen. Nicht alles glauben, was so erzählt wird, sondern mit kritischem Verstand zwischen Sage und Wirklichkeit unterscheiden. In jedem Fall die Herrlichkeit einer majestätisch romantischen Naturlandschaft genießen. Wenn Du gut drauf bist, in den Morgen- oder Abendstunden per Rad auf der für Autos gesperrten Straße zum Königsstuhl radeln und die Ruhe vor dem Touristenansturm erleben. Ansonsten Zubringerdienst vom Großparkplatz in Hagen möglichst früh am Vormittag oder spät am Nachmittag nutzen. Vom Königsstuhl zur Victoriasicht und zum Herthasee wandern. Der sagenumwobene Stuhl der Könige Glaube nicht alles, was man Dir zum Königsstuhl an der Kreideküste
von Rügen erzählt. Erfreu Dich einfach bei all dem Erzählten
an der Phantasie der Menschen. Der Königsstuhl ist nämlich vom
Gesagten umwoben. Das heißt, manches weiß man nicht so genau,
aber man sagt es und schon entsteht eine sagenumwobene Welt. Karl XII und der Magister Rhenan "Woher kommt aber nun der Name Königsstuhl?", wirst Du
vielleicht fragen. Die ehrliche Antwort lautet, keiner weiß es genau.
Eine Legende ist jedenfalls auch die Geschichte, dass der Name Königsstuhl
auf die Anwesenheit des schwedischen Königs Karl XII. zurückzuführen
ist. Wahr an der Geschichte ist lediglich, dass dieser König am Anfang
des 18. Jahrhunderts auf dem Königsstuhl weilte, allerdings nicht
um sich zu erholen, sondern um von hier den Ausgang einer Seeschlacht
zu beobachten. Zu dieser Zeit gab es den Namen Königsstuhl zumindest
schon seit weit über hundert Jahren. Die älteste Quelle, die
dem Kreidefelsen-Team als Beleg dafür bekannt ist, stammt aus dem
Jahr 1584. Wenn Du eine schriftliche Quelle kennst, in der noch früher
der Name Königsstuhl erwähnt wird, dann würden wir uns
über eine Mail an Redaktion Kreidefelsen.de freuen.
Die uns bekannte Quelle aus dem Jahr 1584 bezieht sich auf eine Reise
von Johann Rhenan, Pfarrherr und fürstlicher Salzgraf zu Soeden.
Rhenan unternahm am 28. April 1584 eine Schiffsreise entlang der Kreideküste,
ging dabei an Land und schrieb später: Den "Gantzen Buckwaldt
Stuebenkammer Undt Kunigsstuel Durchzogen. Aber nichts denn Kreiten und
Kalk in den Letzten Zweyen gefunden." Weitere Infos auf folgenden Seiten: Nationalpark vorpommerische Boddenlandschaft
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