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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Kreuzfahrtschiffe: 80 Millionen Passagiere werden laut WWG jährlich in die Ostsee befördert. Ab den Jahren 2013 und 2018 gelten für sie neue Abwasserbestimmungen, die die IMO am Freitag in London beschloss. Ostsee-News vom 4. Oktober 2010 (ur). : "Abwasserverbot für Ostsee beschlossen", so titelte der WWF seine heutige Mitteilung an die Medien. Dabei geht es um das, was sich für die Entsorgung des Abwassers der Kreuzfahrtschiffe ab 2013 und 2018 verändert . Mehr dazu erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite in den ausführlichen News für den Urlaub.
Die Scandline Fähre "Prins Joachim" und das Kreuzfahrtschiff Eurodam www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 4. Oktober 2010 Kreuzfahrtschiffe befördern laut WWF jährlich 80 Millionen Passagiere in die Ostsee. Ab 2013 und 2018 gelten für sie neue Abwasserbestimmungen, die die IMO am Freitag in London beschloss. Ostsee / Warnemünde (ur): "Abwasserverbot für Ostsee beschlossen", so titelte der WWF seine heutige Mitteilung an die Medien und zitierte sich dabei selbst mit den Worten: "Ein wichtiger Schritt ist getan - jetzt sind Häfen in der Pflicht". Nachfolgend der Wortlaut der uns übermittelten WWF-Erklärung zu dem, was sich für Kreuzfahrtschiffe ab 2013 und 2018 verändert : Aufatmen an der Ostsee: Kreuzfahrtschiffe und Fähren dürfen ab 2013 keine unzureichend gereinigten Abwässer mehr in die Ostsee einleiten. Dies beschloss die IMO (International Maritime Organisation) während der Sitzung des Umweltkommitees letzten Freitag in London und gab damit dem Antrag der Ostseeanrainerstaaten statt. Der WWF wertet die Entscheidung als einen Meilenstein für den Ostseeschutz und pocht auf Schaffung der nötigen Voraussetzungen in den Häfen. Seit 2007 hatte die Umweltschutzorganisation sich bei den Regierungen der Anrainerstaaten und der Kreuzfahrtindustrie für einen Bann ungeklärter Abwässer stark gemacht. Für Schiffsneubauten tritt das Verbot ab 2013 in Kraft; ab 2018 gilt es ostseeweit für alle Passagierschiffe, wenn geeignete Entsorgungsanlagen in den Häfen verfügbar sind. Gleichzeitig werden erstmals Grenzwerte für Nitrat- und Phosphoreinleitungen aus Schiffskläranlagen festgelegt. 80 Millionen Passagiere bereisen jedes Jahr die Ostsee auf Kreuzfahrtschiffen und Passagierfähren. 350 Kreuzfahrten mit 2.100 Hafenbesuchen finden hier jeden Sommer statt. Ein Viertel aller an Bord produzierten Abwässer entsteht auf internationalen Kreuzfahrtschiffen und wird zum Großteil in die Ostsee entsorgt, ohne dass darin enthaltene Nährstoffe entfernt werden. Nach WWF Angaben gelangen durch bis zu 100 Millionen Klospülungen und Schmutzwasser aus Passagierschiffen jährlich schätzungsweise 340 Tonnen Stickstoff und 112 Tonnen Phosphor ins Meerwasser und beschleunigen die Überdüngung der Ostsee. In der Folge bilden sich Algenteppiche und sauerstoffarme Todeszonen am Meeresboden, so dass biologischer und wirtschaftlicher Schaden für die Meeresumwelt und Küstengebiete entsteht. Zusätzlich zu den Nährstoffen sind im den ungeklärten Abwässern auch Bakterien, Viren und Schwermetalle enthalten. Rückblick: News von www.kreidefelsen.de vom 10. Februar 2010 zu dem selben Thema: Kreuzfahrtschiffe befördern laut WWF jährlich 80 Millionen Passagiere in die Ostsee. Forderungen anlässlich des "Baltic Sea Action Summit" der Ostsee-Anrainerstaaten in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Ostsee / Warnemünde (ur): Der WWF Deutschland teilte uns zum Zu den dringendsten und einfach realisierbaren Maßnahmen gehören nach Ansicht des WWF die Ratifizierung der Ballastwasser Konvention sowie die Verpflichtung der Häfen, adäquate Entsorgungsanlagen für Schiffsabwässer bereit zu stellen. Der WWF begrüßt den Gipfel der Regierungsvertreter aus den Ostseestaaten. Dies sei eine Chance, die bereits 2009 durch die EU Kommission vereinbarte Ostseestrategie zügig in Kraft zu setzen "Gute Absichten und vollmundige Versprechen retten die Ostsee nicht, es müssen Taten folgen. " sagte Jochen Lamp, Ostsee-Experte des WWF. "Die Ratifizierung der Ballastwasserkonvention durch die Bundesregierung wäre ein ganz simpler Schritt, der bislang grundlos aufgeschoben wird - während das Gleichgewicht der Ostsee kippt". Rund 7.000 Arten reisen täglich im Ballastwasser der internationalen Schifffahrt in fremde Ökosysteme ein. Sie verdrängen die heimische Artenvielfalt, setzen das heimische ökologische Gefüge außer Kraft und verursachen weltweit jährliche Schäden von 36 Milliarden Euro in der Fischerei, bei Hafenbetreibern und Wasserversorgern. Der WWF fordert die Bundesregierung auch auf, Einfluss auf die Ostseehäfen zu nehmen, damit diese Anlagen für die kostenfreie Entsorgung von Abwässern der Kreuzfahrtschiffe anzubieten. 80 Millionen Passagiere befördern die Kreuzfahrtschiffe jährlich in der Ostsee. Ein Großteil der stark Stickstoff- und phosphorhaltigen Abwässer wird immer noch in internationalen Gewässern verklappt und fördert die Ausbreitung von sauerstoffarmen Todeszonen. "Hier ist dringender Handlungsbedarf - die deutschen Häfen müssen jetzt die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen." sagt WWF- Experte Jochen Lamp. Vorbildliche Abwasserentsorgungssysteme böten z.B. die Häfen in Stockholm und Helsinki bereits an, Kopenhagen und St. Petersburg verpflichten sich auf dem Gipfel, ihre Häfen mit solchen Anlagen auszustatten. WWF Deutschland und seine Partnerorganisationen rund um die Ostsee arbeiten an einem übergreifenden Nutzungskonzept für die Ostsee und ihre Ressourcen, das auf den Anforderungen des Ökosystems basiert und internationale wirtschaftliche Interessen berücksichtigt. Zu den konkreten Maßnahmen, die alle Anrainerstaaten nach WWF Ansicht zum Schutz der Ostsee umsetzen sollten, gehören außerdem ein Bann für Phosphate in Waschmitteln, die Einführung einer Steuer auf Stickstoff und Phosphat in Düngemitteln, ein temporärer Fangstopp für den vom Aussterben akut bedrohten Aal, die Bereinigung von im HELCOM Abkommen identifizierten "Verschmutzungs-Brennpunkten" sowie ein Netzwerk aus Meeresschutzgebieten in der Ostsee. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Geschichte: Im Mai 2009 titelte der WWF eine Mitteilung an die Medien mit den Worten: "Ostsee soll kein Kreuzfahrt-Klo bleiben". Dabei ging es um die Ankündigung des Europäischen Kreuzfahrtschiffverbands (ECC), "zukünftig keine Schiffsabwässer mehr in der Ostsee entsorgen zu wollen". Der WWF verglichin diesem Zusammenhang die Kreuzfahrthäfen Rostock, Kiel, Stockholm und Helsinki. Mehr dazu in den News von damals, zu denen der folgende Link führt: WWF zu Kreuzfahrtschiffen in der Ostsee: "Wir freuen uns, dass die Kreuzfahrt-Reedereien unseren Forderungen... nachkommen." Zurück zur aktuellen News-Übersicht: Ostsee-News für den Urlaub |
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