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Heringe
in der Ostsee und die Heringsquote 2003. Einigung über deutsche Heringsquotierung
in der Ostsee. Mecklenburg-Vorpommern erhält nicht weniger als 70
Prozent der Heringsquote. Fischereifangergebnis 2002: deutscher Gesamtfang
beim Ostseehering voraussichtlich 22.000 Tonnen.
News
von der Ostsee
Freitag, 3. Januar 2003
Einigung
über Heringsquote 2003
Deutsches Gesamtfangergebnis 2002:
voraussichtlich 22.000 Tonnen Ostseehering
Mecklenburg-Vorpommern,
Hamburg, Schleswig-Holstein (ur). Das
Thema Ostseehering und seine künftige Quotierung hat Berufsfischer
in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2002 besonders stark bewegt. Das ist
kein Wunder, denn im Jahr 2003 soll das neue, auf die Heringsbearbeitung
spezialisierte Fischwerk in Sassnitz-Mukran in Betrieb gehen. Mit Spannung
wurde daher die Anhörung zur Quotenaufteilung der Bundesanstalt für
Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Hamburg erwartet. Dabei ging
es nur noch um die Quotenaufteilung innerhalb Deutschlands, denn bereits
im September 2002 hatte die Internationale Ostseefischereikommission (IBSFC)
in Tallinn die zulässigen Höchstfangmengen bei wichtigen Ostseebeständen
wie Hering und Dorsch für 2003 festgesetzt. Auf die unterschiedliche
Fischfangsituation in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein sowie die darauf basierenden Interessenkämpfe
sei an dieser Stelle nicht näher eingegangen. Zum Ergebnis der BLE-Beratung
wurde seitens des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft,
Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern mitgeteilt, dass
die BLE angekündigt hat, "Mecklenburg-Vorpommern nicht weniger
als 70 Prozent der Heringsquote zuzusprechen". Diese Heringsquote
verglich der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten
und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern,
Dr. Till Backhaus, mit der Dorschquote und stellte dabei unter Bezugnahme
auf Schleswig-Holstein fest: "Bei
Dorsch und Hering haben wir nun vergleichbare Verhältnisse zwischen
beiden Ländern, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Damit kehrt ein stückweit
Gerechtigkeit in die deutsche Fischereipolitik zurück. Schließlich
haben die hiesigen Fischereibetriebe selbst in schwierigen Zeiten den
Heringsfang weiter betrieben und damit andere Bestände geschont.
Auch trägt die Entscheidung der BLE den Initiativen derjenigen Fischer
und ihres Verbandes in Mecklenburg-Vorpommern Rechnung, die sich seit
Jahren für den Heringsfang stark machen." Nach Angaben des erwähnten
Ministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern betrug 2002 der voraussichtliche
deutsche Gesamtfang beim Ostseehering 22.000 Tonnen. Mecklenburg-Vorpommerns
Fischer hatten daran einen Anteil von mehr als 15.000 Tonnen Hering.
Mehr zum Hering mit
folgendem Link: heringsangeln.htm
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von der Ostsee. Und hier finden Sie die aktuelle News zur Heringsquote in der Ostsee im kommenden Jahr: Heringe in der Ostsee
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